Quick – aber nicht dirty

Wie wird time to market optimiert?

Nach schnellen auf den Punkt gebrachten Innovationen fragt jeder. Maximale Treffsicherheit bei möglichst kurzer Entwicklungszeit ist das Ziel. Aber nur bedingt lassen sich alle notwenigen Schritte technisch und betriebswirtschaftlich komplett abbilden.

Neben perfekter Planung und Umsetzung ist ebenso Mut und eine gesunde Portion Bauchgefühl gefragt. Im entscheidenden Moment einmal Mut zur Lücke zu haben ist ebenso eine Management-Tugend wie die Analyse von Fakten und Prognosen.

Auch ein Flop ist kein Grund für Resignation oder mehr Vorsicht in Zukunft. Es gilt das Innovations-Klima zu halten und Versuch und Irrtum weiter zu kultivieren. Der Spieltrieb muss erhalten bleiben. Auch die Psyche und die Entwicklungsgeschichte des Menschen sprechen dafür die Mitarbeiter schnell und unbürokratisch Ideen umsetzen zu lassen. Versuch und Irrtum sind tief in uns verankert: der Versuch reizt, der Erfolg belohnt. Das klassische Lernmodel seit Millionen von Jahren. Der kontinuierliche Versuch kreiert die Lernkurve – Dopamin gibt den notwendigen Kick.

Genug Gründe mehr Raum zu schaffen für schnelle spontane Innovationen. Perfektionismus und Qualität müssen dabei nicht zu kurz kommen.

Samsung macht es erfolgreich vor: 97 Millionen verkaufte Handys, 70 verschiedene Produkte am Markt. Die Strategie der aggressiven schnellen Innovation scheint aufzugehen. Samsung bringt einfach mal innerhalb von 2 Wochen ein neues Produkt heraus.

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