Messungen elektrodermaler Aktivität in der Neuroökonomie

Schon seit drei Jahrzehnten wird die Messung der elektrodermalen Aktivität (EDA) – also die Messung des Hautwiderstandes aufgrund einer Änderung der Schweißsekretion mit einhergehender Porenöffnung – verwendet, um emotionale Reaktion auf zum Beispiel Werbung zu messen. Ein Problem war bisher immer eine valide Auswertung der erhaltenen Daten, was dazu führte, dass EDA-Messungen umstritten blieben ob ihrer Aussagekraft emotionaler Reaktionen.

Durch die Anwendung von „nonnegative deconvolution“ einer Methode aus der Signal Verarbeitung konnte die Datenverarbeitung signifikant verbessert und eine perfekte Adaptation an consumer neuroscience war möglich. Aktuelle Studien bestätigen die erreichte Validität der Messungen.

Diese Entwicklung in der optimierten Auswertung von EDA-Daten bietet innovative Ansätze für die neuroökonomische Forschung von Konsumentenreaktionen.

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