Höhere Preise erhöhen das Kaufverhalten?

Zumindest eine aktuelle Studie aus Portugal zeigt einen solchen Zusammenhang: Probanden wurden Markenprodukte und no-name Produkte mit jeweils realen Preisen präsentiert. In einer Kontrollgruppe wurden Produkte und Preise vertauscht und wiederum das Kaufverhalten beobachtet. In beiden Gruppen zogen die höheren Preise mehr Kaufentscheidungen nach sich als die niedrigeren. Ein Ergebnis, welches isoliert betrachtet nicht beliebig übertragbar ist.

Das Interessante der Studie waren aber die beteiligen Hirnregionen. Bei den Markenprodukten war der ventromediale präforntale Kortex (vmPFC) mehr aktiv als bei no name Produkten. Dies belegen auch andere Studien.

Bei genauerer Analyse stellte man allerdings fest, dass der vmPFC mehr nach dem Kaufprozess als während dessen aktiv war. Dieses Ergebnis stellt die bisherige Meinung in Frage nach der vmPFC der Ursprung von Kauf- bzw. Markenentscheidungen ist.

Könnte dies in zukünftigen Studien bestätigt werden hätte es hoch interessante Auswirkungen auf das Verständnis wie Kaufentscheidungen zustande kommen.

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